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Vertiefende Berufsorientierung

Vertiefende Berufsorientierung

Laufzeit: 01.10.2018 – 30.06.2019

Ziel des Projektes:

Innerhalb unseres Berufsorientierungsprojektes liegt die Zielstellung darauf, die Berufswahlkompetenz der Jugendlichen zu verbessern und zu stärken. Gleichzeitig wollen wir den Schülerinnen und Schülern eine Orientierung für arbeitsmarktrelevante Berufsbilder anbieten. Regionale Ausbildungsmöglichkeiten wollen wir den Jugendlichen näher bringen. Es sollen realistische Eindrücke eines Ausbildungsalltages vermittelt werden und damit durch eine solide Berufsvorstellung und -wahl Ausbildungsabbrüchen entgegenwirken. Die Schülerinnen und Schüler haben in diesem Projekt die Möglichkeit, eigene Interessen, Stärken und Fähigkeit zu entdecken und sich praktisch in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren. Die Jugendlichen erhalten durch unsere Kooperation mit weiteren Bildungsträgern innerhalb von Bautzen einen realistischen und praxisbezogenen Einblick in die folgenden Berufsfelder:

  • Bau/Holz
  • Farbe und Raumgestaltung
  • Metall/Elektro
  • Kunststofftechnik
  • Hauswirtschaft/Hotel/Gastronomie
  • Gesundheit, Erziehung und Soziales
  • Lager/Handel
  • Wirtschaft/Verwaltung
  • Ernährung

Zielgruppe:

Dieses Projekt richtet sich an Haupt- und Realschüler ab der Klassenstufe 7 als auch an Förderschüler mit vorgesehenem Hauptschulabschluss der Klassenstufe 9.

Fördermittelgeber:

Die Maßnahme wird aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) der Europäischen Union finanziert.

Ablauf und Dokumentation:

Inhalt der „Vertiefenden Berufsorientierung“ ist eine Potenzialanalyse, 5 Tage Werkstatttage in verschiedenen Berufsfeldern sowie ein einwöchiges Betriebspraktikum.

Potenzialanalyse
Ziel der Potenzialanalyse ist es, persönliche Kompetenzen und Stärken der Jugendlichen heraus zu kitzeln. Es soll die Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit ihren „Talenten“, ihren bereits sichtbaren Kompetenzen, aber auch mit den in ihnen „schlummernden“ Potenzialen auseinanderzusetzen. In den einzelnen Testaufgaben der Potenzialanalyse erfahren die Jugendlichen, dass verschiedenste Fähigkeiten in ihnen „schlummern“ und bekommen das persönliche Erlebnis: „Ich kann etwas!“.

Werkstatttage
Die Jugendlichen erhalten innerhalb der Werkstatttage einen realistischen und praxisbezogenen Einblick in den ausgewählten Berufsfeldern. Als Grundlage dient die vorangegangene Potenzialanalyse, um gezielt an der Weiterentwicklung der Kompetenzen und Fähigkeiten während des Projektes weiterzuarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit sich in zwei Bereichen über Ausbildungsmöglichkeiten sowie Zugangsvoraussetzungen zu informieren und arbeiten unter Anleitung eines Fachausbilders an berufstypischen Arbeitsaufgaben. Schwerpunkt der Werkstatttage ist es, sich mit seinen Fähigkeiten, Kompetenzen, beruflichen Interessen, der persönlichen Eignung und dem bevorstehenden Berufswahlprozess auseinanderzusetzen.

Betriebspraktikum
Weitere berufspraktische Erfahrungen sammeln die Jugendlichen im Rahmen des Betriebspraktikums. Hierbei sollen ihnen die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Werkstatttagen Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Praktikumsbetrieb bieten. Es ist ein fünftägiges Betriebspraktikum in regionalen Betrieben vorgesehen in dem die Schülerinnen und Schüler weitere praktische Erfahrungen und betriebliche Abläufe kennenlernen sollen.

Dokumentation
Die Schülerinnen und Schüler werden regelmäßig dazu angehalten, ihre gewonnen Erkenntnisse und gemachten Erfahrungen zu reflektieren und zu dokumentieren. Sie erhalten nach Abschluss des Projektes zu ihrem Kompetenzpass noch eine Teilnahmebescheinigung (Inhalt, Zeitumfang, Ergebnisse). Diese Dokumente sowie die hier aufgeführten Projektunterlagen tragen der Sammlung im Berufswahlpass bei:

  • Kompetenzprofil
  • Selbsteinschätzungsbögen
  • Praktikumseinschätzungen
  • Teilnahmebescheinigung
  • Kompetenzpass

Kooperationspartner:

Dieses Projekt wird mit der Oberschule in Elstra durchgeführt. Die Vielfalt an Berufsfeldern können wir durch die Kooperation mit weiteren Bildungsträgern aus Bautzen realisieren. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben, Kammern, öffentlichen Einrichtungen sowie dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft.

Sophia Lehmann
Bereichsleiterin Berufsorientierung / Nachwuchsgewinnung

BFW Bau Sachsen e. V.
Edisonstraße 4
02625 Bautzen

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