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ÜAZ Glauchau: Neues Internat wird gebaut

Förderung des zweiten Bauabschnitts ist bestätigt. Highlight: Ringofen wird Clubraum.

Ansichten des künftigen Internats, davor der Ringofen. Grafik: dvos Architekten

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat die Förderung des zweiten Bauabschnitts im ÜAZ Glauchau bestätigt. Damit kann der Bau des Internats auf dem Gelände des überbetrieblichen Ausbildungszentrums
beginnen. Zukünftig wird es 67 Auszubildende in modernen Doppelzimmern beherbergen können. Auch ein angrenzender Sportplatz ist geplant. 2021 soll die gesamte Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Ein Highlight wird die Teilsanierung des Ringofens (in den Zeichnungen jeweils in der Mitte zu erkennen).
Wo früher Ziegel gebrannt wurden, entsteht der Clubraum des Internats. Ein baugeschichtliches Kleinod der Region kann so erhalten und sogar für Ausbildungszwecke genutzt werden.

Seit 2017 wird das Bauvorhaben im ÜAZ Glauchau in zwei Abschnitten umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt wurden ein Kombigebäude mit Küche, Speisesaal und Theorieräumen neu errichtet und modern ausgestattet sowie das Verwaltungsgebäude modernisiert. Im August 2018 nahm die neue Küche ihren Betrieb auf. In den neuen, angenehm hellen und modern ausgestatteten Schulungsräumen konnten bereits die Teilnehmer der Aufstiegsfortbildung unterrichtet werden. Abschließend bezogen Ende März die Mitarbeiter die neugestalteten
Büroräume.

Das Gesamtvorhaben mit einem Umfang von etwa 9 Millionen Euro wird über das Programm „Förderung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten“ des BMBF gefördert. 60 Prozent der Kosten trägt das Bundesinstitut für Berufsbildung, 10 bzw.15 Prozent das Land Sachsen. Der Rest sind Eigenmittel des BFW. Da die Teilsanierung des Ringofens nicht förderfähig ist, finanziert das BFW diese zusätzlich selbst.

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