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Flüchtlinge werden Fachkräfte

Dritte PerjuF-H Maßnahme im ÜAZ Glauchau gestartet

Teilnehmer 3. PerjuF-H Maßnahme (Bilder: ÜAZ Glauchau)

Seit Anfang März werden erneut Flüchtlinge im ÜAZ Glauchau für Handwerksberufe begeistert. Agentur für Arbeit und Jobcenter Zwickau nutzen bereits zum dritten Mal die Möglichkeiten des ÜAZ für eine praxisbezogene Qualifizierung ausländischer Jugendlicher in verschiedenen handwerklichen Berufsfeldern.

Den jungen Männern wird aber nicht nur ein Einblick in die Berufspraxis gewährt. Neben Infos zu den Grundstrukturen des deutschen Ausbildungs- und Beschäftigungssystems erhalten die Teilnehmer auch berufsspezifischen Sprachunterricht. Insgesamt werden eine positive Persönlichkeitsentwicklung, eine Stabilisierung der Lebenssituation und die Verbesserung von alltäglichen, sprachlichen, schulischen und handwerklichen Fähigkeiten angestrebt. Auch Firmenpraktika sind in der Maßnahme bis August vorgesehen. Gerade durch die Praktika konnten in den vorangegangen Maßnahmen zahlreiche Teilnehmer in Ausbildung und Arbeit vermittelt werden.

Noch können handwerklich interessierte Teilnehmer in die Maßnahme aufgenommen werden; siehe beiliegender Flyer.

Im Auftrag der Agentur für Arbeit Zwickau und des Jobcenters Zwickau hatte das ÜAZ Glauchau bereits in 2016 und 2017 zwei PerjuF-H Maßnahmen erfolgreich durchgeführt.

Maßnahmen unter dem Titel Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H) werden bundesweit angeboten und sind eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Bundesagentur für Arbeit und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Ziel ist eine nachhaltige Integration von nicht mehr schulpflichtigen Asylberechtigten und anerkannten jungen Flüchtlingen sowie Asylbewerbern oder Geduldeten mit Arbeitsmarktzugang in eine Ausbildung im Handwerk.

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