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Digitales Zeitalter hält Einzug in den ÜAZ

(Foto: Fotolia, goodluz)

Outdoor-Tablets und -Laptops, Wärmebildkameras, modernste Vermessungstechnik, 3D-Brillen und andere digitale Ausstattungsgegenstände wie Smartboards werden zurzeit an die vier Standorte des BFW Bau Sachsen geliefert. Nach der Einweisung der Ausbilder sollen künftig Baulehrlinge im Umgang mit den neuen Arbeitsmitteln geschult und so auf die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt vorbereitet werden. Das hilft auch den ausbildenden Baufirmen, mit der Entwicklung Schritt zu halten.

Mit dem Sonderprogramm zur Förderung von Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten und Kompetenzzentren geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in die digitale Offensive. Es fördert bis 2019 90 Prozent der Kosten für die Anschaffung der Technik und stellt dafür 74 Millionen Euro bereit. Die überbetrieblichen Bildungsstätten nehmen bei der Digitalisierung der Arbeitswelt eine wichtige Rolle ein. Hier können den Lehrlingen grundlegende Kompetenzen für die Anwendung neuer Technologien und Standards vermittelt werden.

Neben der digitalen Ausstattung fördert das BMBF bundesweit auch acht Pilotprojekte, die sich mit den Konsequenzen in einzelnen Branchen beschäftigen. Eines davon wird bis Juni 2019 im ÜAZ Dresden umgesetzt und befasst sich mit dem Building Information Modeling (BIM). Im Projekt „BAU'S MIT BIM“ wird die Stufenausbildung der Bauwirtschaft mit BIM verknüpft. Die Arbeit mit 3D- bzw. 5D-Modellen macht die Ausbildung attraktiver für Jugendliche; auch für die Kooperation der Lernorte Betrieb, ÜAZ und Berufsschule ergeben sich neue Möglichkeiten.

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