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Bauakademie Sachsen

20 Jahre, die sich sehen lassen können
Zum Jubiläum des BFW Bau Sachsen geht der Blick nach vorn
Fachtagung 20 Jahre BFW Von links: Jens-Uwe Strehle (Geschäftsführer BFW), Dr.Cornelia Vater (ZDB), Christine Noske (BiBB),
Bernhard Pech (Vorstandsvorsitzender BFW),
Alexander zu Hohenlohe (SMWA), Karsten Wischhof (HDB).
Foto: Patrick Lesser

Die Tagung zum 20-jährigen Bestehen des BFW Bau Sachsen am 8. Juni 2011 war nicht nur ein Rückblick auf erfolgreiche Jahre, sondern auch ein Blick nach vorn. Aufgezeigt wurden in Leipzig die Entwicklungen im Bausektor und im Bereich der Fachkräfte vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Eingeladen waren zirka 150 Gäste des Sächsichen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit, des Kultusministeriums, der Kammern und Verbände, Vertreter von Bauunternehmen, Hochschulen, der Agentur für Arbeit, aus Ausbildungszentren der Industrie und des Handwerks bundesweit.

Bildung als Wettbewerbsvorteil

In einem Grußwort des Wirtschaftsministeriums sprach Ministerialdirigent Alexander zu Hohenlohe im Namen des Staatsministers für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). Zu Hohenlohe brachte sehr präzise das Zusammenspiel von wirtschaftlicher Entwicklung und demografischen Hemmnissen auf den Punkt. Die sich daraus ergebenden Chancen, Herausforderungen und Gefahren für die Bauwirtschaft ergänzte Karsten Wischhof mit seinem Vortrag als Vertreter der Deutschen Bauindustrie. Beeindruckend war dabei die Darstellung des Stellenwertes gut qualifizierter Facharbeiter und des mittleren Baumanagements.

Wettbewerbsfähigkeit, die Fähigkeit der Spezialisierung und das Wahrnehmen neuer Herausforderungen spiegelt sich laut Wischhof auch immer stärker in Globalisierungsentwicklungen wider.

Mit der Frage "Sollen wir unsere Konkurrenz qualifizieren?" befasste sich Jürgen Männicke.
Wie sehr Bildung den Wettbewerbsvorteil deutscher Firmen im Ausland sichern kann, zeigten Beispiele aus Indien und China. Auch das kooperative Studienmodell Bauingenieurwesen und das neue System der Aufstiegsfortbildung wurden von Vertretern der Leipziger Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur sowie des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe vorgestellt.

Wie sehr es dem BFW gelungen ist, Partner für die Bauwirtschaft zu werden, ein zuverlässiger Bestandteil der Berufsausbildung Bau zu sein und eigene Kompetenzen zu entwickeln, hob Christine Noske vom Bundesinstitut für Berufsbildung in ihrem Beitrag zur Strukturentwicklung überbetrieblicher Bildungsstätten hervor. Die Fachtagung zum Jubliäum war deshalb erfolgreich, weil sie sich aktuelle, brisante und konkrete Themen gesetzt hatte. Zukünftige Aufgabe des BFW wird es sein, sich noch stärker zum Personalentwickler und -berater zu profilieren.

Mehr Fotos von der Fachtagung können Sie hier sehen.

Feiern auf der Festung

Als Dankeschön an die Mitglieder des Vereins und die Mitarbeiter lud das BFW am 19. Juni zum Kommandantenbrunch auf die Festung Königstein ein.
90 Teilnehmer aus allen vier Standorten waren angereist, um Geschichten aus dem Festungsleben zu hören. Auch eine Führung durch die Festung und kulinarische Freuden gehörten zum Programm. Zudem erhielt jeder Teilnehmer ein Erinnerungsgeschenk.
Stellvertretend für den Vorstand bedankte sich Martin Gremmel sowie der Geschäftsführer des BFW, Jens Uwe Strehle, für das Geleistete.

Sonderausgabe BAU & BILDUNG

 

 

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